Wesentliches Desoxidationsmittel in der Stahlerzeugung (Fäll- und Diffusionsdesoxidation) sowie Legierungsmittel.
Im Artikel genannte Siliciumbereiche: Allgemeiner Stahl 0,15–0,35 %; Baustahl 0,40–1,75 %; Werkzeugstahl 0,30–1,80 %; Federstahl 0,40–2,80 %; säurebeständiger Edelstahl 3,40–4,00 %; hitzebeständig 1,00–3,00 %; Elektroband 2–3 % oder mehr.
Etwa 3–5 kg 75 % FeSi je Tonne Stahl.
Schmelzpunkt von 75 % FeSi: 1300 °C.
Gießerei: Impfmittel für Sphäroguss; verhindert Karbide, fördert Graphitausscheidung und Sphäroidisierung.
Weitere genannte Anwendungen: Reduktionsmittel für kohlenstoffarme Ferrolegierungen; Ferrosiliziumpulver als Suspensionsphase in der Erzaufbereitung; Elektrodenbeschichtung; hochsiliciumhaltiges FeSi als Weg zu halbleiterreinem Silicium und Silikonchemie.
Sicherheit: FeSi kann Phosphid enthalten; bei Feuchtigkeit kann während Lagerung oder Transport Phosphin entstehen.